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Die häufigsten Fußball-Techniken

Under Armour FußballschuheTaktik und die richtige Technik sind für den Erfolg im Fußball heute wichtiger denn je. Die meisten Trainer verbringen einen beachtlichen Teil ihrer Zeit damit, die verschiedenen Techniken der Gegner zu analysieren, um Schwächen zu finden, die sich die eigene Mannschaft zu Nutze machen kann. Schon in der Grundlagenausbildung wird deswegen in den Vereinen auf ein intensives Techniktraining geachtet. Grundlagen werden ebenso vermittelt wie gewisse Tricks. Egal auf welcher Position in der Mannschaft ein Spieler spielt – er muss ein umfassendes Technikrepertoire besitzen. Nur so ist es heute noch möglich, sich dauerhaft im Fußball durchzusetzen.

Früh übt sich, was ein Meister wird

Die häufigsten Fußball-TechnikenSchon die Junioren trainieren daher intensiv verschiedene Grundlagentechniken und setzen alles daran, diese kontinuierlich zu verbessern. Lange ging es bei den Techniken vor allem darum, einen sauberen Ballstopp zu erreichen oder den Ball sicher weiterzuspielen. Im modernen Fußball ist dazu wenig Zeit, denn der Sport hat in den vergangenen Jahren an Geschwindigkeit gewonnen.

Darüber hinaus haben Spielfluss und technische Qualität ein vollkommen neues Niveau erreicht. Die Spielsysteme sind so gestaltet, dass ein breites technisches Repertoire unvermeidbar ist. Spieler werden von ihren Trainer so auf das Match vorbereitet, dass sie technisch verschiedene Spielsituationen zu ihren Gunsten lösen können. Schon Kinder und Jugendliche werden in den Mannschaften optimal darauf vorbereitet.

In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick der wichtigen 

  • Anstoß-,
  • Abstoß-,
  • Ballannahme-Techniken:
Anstoß, Abstoß, Ballannahme Hinweise
Innenseitstoß als grundlegende Technik Eine der wichtigsten Techniken, die auch die Nachwuchskicker bereits beherrschen müssen, ist der Innenseitstoß. Auch bekannt als Innenseitpass, geht es hier vor allem darum, dass der Fußball von einem Spieler sicher abgespielt werden kann. Ball und Fuß haben hier eine sehr große Berührungsfläche. Dies ermöglicht es, den Pass präzise durchzuführen und den Ball gezielt ohne Verlust abzugeben. Damit ein guter Innenseitstoß möglich ist, müssen Sie frontal auf den Ball zulaufen und den Oberkörper schließlich leicht über den Ball beugen.

Während das Standbein hier das gesamte Körpergewicht trägt und neben dem Ball steht, wird das Spielbein nach außen gedreht. Wichtig ist darauf zu achten, dass auch das Spielbein nach außen gedreht ist, sodass der Ball schließlich mit der Mitte der Fußinnenseite abgespielt wird.

Hohes Abspielen mit dem Vollspannstoß Möchten Sie einen Ball möglichst hoch und damit auch weit abspielen, gilt der Vollspannstoß bei der Fußballtechnik als Maß der Dinge. Während er bei Pässen in kurzer Distanz fehl am Platz ist, sorgt er bei großen Entfernungen für nennenswerte Erfolge. Er unterscheidet sich von dem Innenseitstoß in einem entscheiden Punkt: Hier ist die Berührungsfläche, die es zwischen Fuß und Ball gibt, relativ gering. Diese Technik setzt bereits ein gewisses Können voraus, denn durch die geringe Berührungsfläche kann der Ball hier recht schnell verspielt werden. Sehr häufig wird der Vollspanstoß vom Torwart genutzt. Bekannt ist er aber auch als Befreiungsschlag.
Brust-Ballannahme setzt genügend Platz voraus Es erfordert schon viel technisches Können, den Ball mit der Brust sicher anzunehmen und dadurch aktiv ins Spiel einzugreifen. Daher wird es im Spiel an sich oft nur dann eingesetzt, wenn auch tatsächlich ausreichend Platz für den Spieler bereitsteht. Eine Gemeinsamkeit hat das Brustspiel mit dem Kopfball. Viele Fußballer sind skeptisch und zeigen sich besonders vorsichtig. Helfen kann hier ein gutes Training, denn mit der richtigen Technik schmerzt die Ballannahme mit der Brust entgegen vieler Vorurteile nicht. Während des Trainings wird schrittweise mit verschiedenen Höhen gearbeitet, sodass sich die Spieler an die damit verbundenen Besonderheiten gewöhnen.

Kopfballtechnik bleibt wichtiger Spielbestandteil

Die Anforderungen an den modernen Fußball haben sich geändert. Auch wenn der Kopfball heute nicht mehr so stark beansprucht wird wie noch vor einiger Zeit, handelt es sich bei ihm um einen wichtigen Spielbestandteil. In vielen Situationen geht es ohne Kopfball nicht. Sollen hohe Bälle in der Defensive sowie Offensive weitergeleitet werden, gilt der Kopfball als die Qual der Wahl. Während die Profis auf den Kopfball schwören, haben viele Nachwuchsspieler erhebliche Probleme damit. Dabei lässt sich die Technik mit dem passenden Training gut erlernen. Wichtig ist allerdings, dass infolge des Trainings keine Gesundheitsschäden zu erwarten sind. Um die Kopfballtechnik zu erlernen, werden dafür geeignete Bälle genutzt.  Insbesondere beim Training von Kindern und Jugendlichen gilt es darauf zu achten, dass die Kopfbälle keine Schmerzen verursachen. Viele Spieler entwickeln sonst Angst vor diesem Spielzug und führen den Kopfball nur zögernd aus. Es gibt für diese Technik vier verschiedene Varianten:

  • Flugkopfball
  • mit einbeinigem Absprung
  • mit zweibeinigem Absprung
  • aus dem Stand

Aus dem Stand lässt sich der Kopfball am einfachsten ausführen. Er erfordert nicht solch ein umfassendes technisches Wissen und wird daher gern im Training eingesetzt, um in diesen Spielzug zunächst die gewünschte Sicherheit zu integrieren. So kann hier das Abspielen bzw. Weiterspielen mit dem Kopf trainiert werden.

Technisch anspruchsvoller Außenriststoß

Wer ihn beherrscht, ist fußballtechnisch auf einem guten Stand. Nicht zu Unrecht gilt der Außenriststoß als die Ballstoßtechnik mit dem höchsten Anspruch. Es erfordert schon ein wenig Übung, diesen Spielzug im Turnier sicher ausführen zu können. Er hat sich für folgende Spielzüge bewährt:

  • Freistoß
  • Torschuss
  • Effetball
  • Volleyschuss

Das Besondere ist hier, dass der Ball nicht mit der Innenseite, sondern mit der Außenseite vom Mittelfuß abgespielt wird. Hierfür müssen Sie die Fußspitze des Spielbeins so nach innen drehen, dass diese zum Standbein zeigt. Schon im Anlauf können hier Fehler gemacht.  Im Ideallauf laufen Sie den Ball bei dieser Technik frontal an. Ist das nicht möglich, ist ein leichter Bogen zulässig.

Dribbeln in verschiedenen Grundformen

Aus dem Fußball ist das Dribbeln nicht wegzudenken. Es hat sich erfolgreich als Spielzug etabliert, kommt allerdings in verschiedenen Formen je nach Spielsituation zum Einsatz. Gute Fußballer können die verschiedenen Techniken sicher anwenden. Besonders wichtig ist es im Zweikampf. Nur wer im Zweikampf solide dribbeln kann, hat überhaupt die Option diesen zu gewinnen, denn die Verteidiger wissen, wie sie sich den Ball am besten holen. Gutes Dribbeln hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen müssen Sie ein umfassendes Fintenrepertoire haben, zum anderen ist am Ball ein großes Bewegungstempo erforderlich.

Das Dribbeln bietet sich bei folgenden Spielzügen an:

  • Balltreiben
  • Ausspielen
  • Ballführen
  • Ballsicherung

Beim Balltreiben wird der Ball durch Dribbeln nach vorn getrieben. Dabei nimmt das Tempo durch den Spieler kontinuierlich zu, sodass dieser schließlich sogar in den Spring übergehen kann. Bei den Finten geht es in erster Linie darum, den Gegenspieler auszuspielen. Dies ist auf verschiedene Art und Weise möglich. Bereits ein Tempowechsel mit dem Ball kann den gewünschten Effekt nach sich ziehen.

Der Einwurf wird von Regeln bestimmt

Eine weitere Fußballtechnik, die zum Grundlagenwissen gehört, ist der Einwurf. Ohne ihn geht es im Spiel nicht. Natürlich wird auch der Einwurf in den Trainings mit viel Einsatz und Engagement geübt. Doch es gibt eine Besonderheit, denn hier ist nicht das Können des Spielers entscheidend, sondern die jeweilige Regel. So gilt prinzipiell:

Ein Einwurf wird immer an dem Punkt des Spielfeldrands ausgeführt, an dem der Ball das Spielfeld verließ. Er wird außerdem immer von der Mannschaft vorgenommen, die zuletzt nicht im Ballbesitz war.

Vor- und Nachteile des Beherrschens wichtiger Fußball-Techniken

  • Dreht sich Ihnen gerade der Kopf vor lauter Technik und Methodik? Dann legen Sie einfach direkt mit dem Training los und setzen Sie das Gelesene in die Tat um.
  • Denn wenn Sie sich nicht damit vertraut machen, werden die Anderen Ihnen überlegen sein.
  • Mit der richtigen Technik allerdings werden Sie im Nu zu einem Profi und laufen Ihren Gegnern davon.
  • Bis dahin brauchen Sie aber viel Übung.

Gute Technik zahlt sich aus

Schon Kinder werden beim Fußball an die verschiedenen Techniken herangeführt. Eine ausgereifte und sichere Technik sind beim Fußball genauso wichtig wie ein gutes Ballgefühl und Schnelligkeit. Daher feilen auch Profis immer wieder am eigenen technischen Können.

Tipp: Schon kleine Fehler können die Technik so stark in Mitleidenschaft ziehen, dass der Spielstoß nicht mehr korrekt ausgeführt werden kann. Neben vielen Grundlagentechniken gibt es einige moderne Spielzüge, die den heutigen Fußball so spannend und schnell machen.

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