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Fußball als Hobby für Kinder

Joma FußballschuheKinder werden mit einem beispiellosen Bewegungsdrang geboren. Dieser hält über die Babyzeit hinaus an. Neben dem Spielen und Toben ist Sport eine gute Möglichkeit, um diesem gerecht zu werden. Es gibt eine Vielzahl an Sportarten, die sich für Kinder eignen. Einer der Favoriten ist jedoch Fußball. Nicht mehr nur Jungen, sondern auch viele kleine Mädchen begeistern sich mittlerweile fürs Kicken und so gibt es vielerorts erste Trainingsangebote bereits für Vorschulkinder. Doch eignet sich Fußball tatsächlich als Hobby? Worauf müssen Sie als Eltern achten und was braucht das Kind, um Fußball zu spielen?

Entscheiden Sie nicht zu voreilig

Fußball als Hobby für KinderViele Eltern kennen die Situation: Geht der eigene Sprössling in den Kindergarten oder die Schule, begeistert er sich schnell für die Hobbys der anderen. Immerhin möchten die Kleinen dazu gehören. Wünsche nach dem ersten Fußballtraining oder dem gemeinsamen Kicken mit Papa lassen nicht lange auf sich warten. Wird der Wunsch nach der Mitgliedschaft im Fußballverein geäußert, reagieren viele Eltern schnell und beinahe übereifrig. Doch gerade kleine Kinder wissen oft nicht, was es heißt, in einem Verein Mitglied zu sein.

Die Verpflichtungen zum Training, die Einhaltung von konsequenten Spielregeln und das Verstehen von Spielzügen sind für kleine Kinder eine große Herausforderung. Nicht jedes Kind empfindet das als angenehm. Zumal es keine pauschale Altersempfehlung gibt. Einige Kinder können durchaus bereits mit vier Jahren im Verein spielen, für andere ist das erst ab dem Grundschulalter die richtige Wahl. Fragen Sie daher, bevor Sie Ihr Kind verbindlich anmelden, beim Sportverein nach, ob es in den Kurs bzw. ins Training hineinschnuppern kann. Viele Sportvereine haben diese Besonderheit erkannt und bieten mittlerweile von allein kostenfreie Schnupperkurse an. An diesen kann Ihr Kind meist kostenlos teilnehmen und zunächst den Trainingsablauf kennenlernen. Ist die Begeisterung dann immer noch groß, ist die Anmeldung im Sportverein der nächste Schritt.

Ab wann kicken die Kleinsten?

Den meisten Kindern scheint es im Blut zu liegen: Kaum werden die ersten Schritte sicher bewältigt, kicken die meisten Kids gegen einen Ball, sobald sie ihn sehen. Während die ersten „Fußballversuche“ noch unsicher sind, schaffen es Kleinkinder dann schon recht zügig und talentiert, den Ball vor sich her zu bewegen. Von wirklichem Fußball kann meist erst ab drei oder auch vier Jahren die Rede sein. Doch auch in diesem Alter sollten diese Dinge nicht verloren gehen:

  • Abwechslung
  • Spieltrieb
  • Bewegungsdrang
  • kindgerechte Gestaltung

Im Fußballtraining für die Kleinsten geht es nicht um die großen Erfolge. Hier stehen das Miteinander und der Spaß im Vordergrund. Viele Sportvereine verzichten zu Beginn sogar auf das Zählen der Tore bei Spielen, um die Motivation der Kinder auf hohem Niveau zu halten.

Junioren Altersbereich: Kinder, die im jeweiligen Spieljahr, noch nicht das
G-Junioren 7. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben – (Bambini/U7)
F-Junioren 7. oder das 8. vollenden oder vollendet haben – (U8/U9)
E-Junioren 9. oder das 10. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben – (U10/U11)
D-Junioren 11. oder das 12. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben – (U12/U13)
C-Junioren 13. oder das 14. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben – (U14/U15)
B-Junioren 15. oder das 16. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben – (U16/U17)
A-Junioren 17. oder das 18. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben – (U18/U19)

Darum lohnt sich Fußball als Hobby für Kinder

Fußball trifft bei den meisten Kindern auf Zuspruch. Der Ballsport kann hervorragend mit Gleichaltrigen gespielt werden, bietet aber auch genügend Freiraum, um sich selbst auszuprobieren. Doch auch auf die Gesundheit und die Sozialkompetenz hat der Ballsport positiven Einfluss. Kinder werden beim Fußball zu reichlich Bewegung animiert. Das wirkt Übergewicht entgegen, fördert den Muskelaufbau und schult das Gleichgewicht. Außerdem gehört Fußball zu den Sportarten, die im Freien ausgeübt werden. Viele Mannschaften trainieren auch bei Wetter, bei denen sie sich als Familie vielleicht nicht unbedingt vor die Tür trauen würden. Doch die unterschiedlichen Witterungsbedingungen sind ein gutes Training für das Immunsystem des Nachwuchses. Die Kinder bauen während der Sporteinheiten Abwehrkräfte auf. Schritt für Schritt wird der Körper nicht nur abgehärtet, sondern das Immunsystem wird gestärkt. Daraus resultierende positive Gesundheitseffekte werden sich insbesondere bei der nächsten Erkältungswelle positiv bemerkbar machen. So sind die Kinder dann nicht mehr so anfällig gegenüber Schnupfnasen.

Fußball trainiert nicht nur, wie viele Laien annehmen, die Beine, sondern den gesamten Körper, sodass der Muskelaufbau ganzheitlich gefördert wird. Damit die Spieler bei einem Manöver stehen bleiben bzw. ihre Stabilität nicht verlieren, müssen sie den Oberkörper einsetzen.

Kampf gegen Rückenschmerzen

Während des Fußballs wird Kindern einiges abverlangt:

  • Sprinten
  • Laufen in verschiedenen Geschwindigkeiten
  • schnelle Richtungswechsel
  • Ballkontrolle

All diese Bewegungen unterstützen eine gute körperliche Fitness. In den letzten Jahren haben Erkrankungen und Beschwerden bei Kindern zugenommen, die eigentlich lange nur mit Erwachsenen verbunden wurden:

  • Übergewicht
  • Rückenschmerzen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bewegungsschmerzen

Oft sind diese Beschwerden Resultat fehlender Bewegung. Schon Kindergartenkinder können mittlerweile Spielekonsolen, Tablet und Smartphone bedienen. Die Begeisterung für Toben und Spielen fehlen jedoch. Fußball wirkt bei all diesen Beschwerden lindernd und verspricht eine zügige Hilfe. Fußball geht mit vielfältiger Bewegung einher. Dadurch wird die gesamte Körpermuskulatur trainiert. Eine gesunde Körpermuskulatur ist wichtig, um Rückenbeschwerden zu vermeiden.

DAK-Studie verdeutlicht Rückenprobleme bei Kindern
Rückenprobleme bei Kindern sind keine Seltenheit. Das hat eine DAK-Studie schon 2010 ergeben. Damals gaben 44 Prozent der teilnehmenden Kinder- und Jugendärzte an, dass die Zahl der von Rückenschmerzen betroffenen Patienten gestiegen ist.

Eine Wohltat für die Motorik

Kinder entwickeln ihre Motorik in den ersten Lebensjahren rasant weiter. Fußball kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, denn hier sind allerhand Koordinations- und Technikübungen im Training vertreten. Die verschiedenen Bewegungsabläufe setzen gewisse motorische Grundlagen voraus. Beim Fußball wird die Motorik spielerisch geschult. Schritt für Schritt entwickeln sie ein beachtliches motorisches Können, das ihnen dann auch im Alltag zu Gute kommt.

Tipp! Besonders wertvoll ist Fußball übrigens auch für die Wahrnehmung der Kinder. Bei vielen Sportarten wie Turnen oder auch Schwimmen kann sich Ihr Nachwuchs auf seine Leistung konzentrieren. Doch das reicht beim Fußball nicht aus. Hier muss immer auch ein Blick auf die Mannschaft und das gegnerische Team geworfen werden. Es ist extrem wichtig, dass der Ball nicht aus den Augen verloren wird. All das hat Einfluss auf die Wahrnehmung. Die Kinder lernen ihre Wahrnehmung richtig anzuwenden. Sie können diese kontinuierlich verbessern. Vor allem für Kinder, die Wahrnehmungsschwächen haben, kann Fußball eine große Hilfe sein.

Zusammenhalt und Rücksichtnahme im Team

Fußball an sich ist eine sehr vielseitige und abwechslungsreiche Sportart, die sowohl von der Fitness als auch von den Bewegungsabläufen her einiges abverlangt. Doch dieses Hobby hat auch noch einen weiteren Vorteil. Die Kinder erfahren hier, was Zusammenhalt im Team bedeutet. Sie lernen gemeinsam mit ihren Teamkollegen zu agieren. Aktiv verstehen sie, was es heißt, sich zu unterstützen und abzusprechen. Für die soziale Kompetenz der Jungen und Mädchen ist das von unschätzbarem Wert. Sie lernen sich gegenseitig, aber beispielsweise auch den Schiedsrichter und die Entscheidungen zu akzeptieren. Oft müssen sie dabei Kompromisse eingehen, sind aber auch dazu angehalten, sich im Sinne des Teams zu entscheiden. Die soziale Komponente bleibt in der Einschätzung der Bedeutung von Fußball als Hobby für Kinder oft außen vor.

Vor- und Nachteile von Fußball als Hobby für Kinder

  • Sie fördern Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Empathie und Rücksichtsmaßnahme.
  • Auch Kinder leiden schon früh unter gesundheitlichen Problemen wie Rückenschmerzen und Übergewicht. Dank der sportlichen Betätigung beugen Sie derartigen Krankheiten vor.
  • Fußball bei den Kleinsten läuft noch druckfrei ab und der Spaß geht im Vordergrund.
  • Das Hobby ist relativ zeitintensiv, da viele Spiele am Wochenende sind.

Ausrüstungs-Checkliste: Das braucht Ihr Kind

Damit Ihr Kind seinem neuen Hobby nachgehen kann, braucht es nicht viel:

  1. Bequeme und atmungsaktive Sportbekleidung: Kurze und lange Trainingshosen für jede Wetterlage.
  2. Kinder-Fußballschuhe: Verzichten Sie auf Modelle mit Stollen, da diese die Entwicklung der Kinderfüße beeinträchtigen. Wählen Sie stattdessen Nockenschuhe.
  3. Schoner für das Schienbein

Empfehlenswert ist zudem ein eigener Fußball: Viele Kinder spielen mit dem eigenen Ball sicherer und sind zudem stolz darauf.

Fazit: So wertvoll ist Fußball für Kids

Fußball ist eine der vielseitigsten Sportarten überhaupt und fördert Ihre Kinder in allen wichtigen Entwicklungsschritten. Nicht nur Motorik und Fitness können damit spielerisch geschult werden, sondern auch auf Wahrnehmung, Teamfähigkeit und Sozialkompetenz hat es positive Auswirkung. Dabei können schon Vorschulkinder in vielen regionalen Sportvereinen in einer Mannschaft gemeinsam mit Gleichaltrigen trainieren.

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